I’m not there

5. Juni 2010
Autor: Sophia Mandelbaum

Das Abwesende gesellt sich leise hinzu, löscht den Kalk in den Augen, Blickfleisch drückt in Fingerfarben. Wir essen nicht, wir öffnen Münder und Reißverschlüsse, vergraben Zungen und Zähne, dunkelnde Hautschlingenlese und Maschen rauschen durch Wimpernschilf; wir schlafen in fremdvertrauten Armen und gestreiften Sätzen dem Morgen entgegen, wir reißen das wetterleuchtende Wort vom Lenkerchrom im Blendruf Lichtung.

Ortsmerkmale

21. Dezember 2009
Autor: Sophia Mandelbaum

Zieh eine Karte, zieh einen Mund
Sprich mich nicht still
Splitter Lächelsynonym
In sturmgewachtes Auge -
Versuch dich an mir.

Das Unvorstellbare ist das, was wirklich ist.

20. September 2009
Autor: Sophia Mandelbaum

Erstaunlich, wie das Wort ins Vergangene stürzt, sich nicht mehr greifen lässt, wie jede Pore durchdrungen ist, eine kindlich glückliche Bühne, die das Ich nicht erkennt. Der Vorhang faltet sich in dein Schweigen, in die Stille deines Gesichts, und dieser Tag schwimmt hinaus, um zurückzukehren an einen Ort, der vielleicht Heimat heißt.

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12. April 2009
Autor: Sophia Mandelbaum

Wenn Wimpernerinnerung erzählt von dem, was wir sein werden, wenn das, was wir beweisen könnten, widerlegt ist vor dem ersten Atemzug, wenn kein Zorn zwischen uns steht, dort, wo wir sind, dann will ich mich beugen unter der Last der Geborgenheit.

Einmal Leben, zum Mitnehmen, bitte.

14. November 2008
Autor: Sophia Mandelbaum

Er hat sich hinter seiner Brille verloren. Das Sofa fleckenübersät, die Luft abgestanden, der Aschenbecher gefüllt mit abgeschnittenen Fußnägeln. (Kompletten Artikel lesen…)